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Novoline

Infos über das Novoline Spielen und die Spielsucht

Etwa ab 1980 wurden die Anbieter von Glücks- und Gewinnspielen in Deutschland erstmals mit
dem Stichwort „Spielsucht“ konfrontiert. Die Wissenschaft verfügte nicht über repräsentative Untersuchungen.
Bei den Anbietern von Glücks- und Gewinnspielen machte sich Unsicherheit breit.
Bisweilen wurde das Thema von den Betreibern bagatellisiert und von den Kritikern zum Teil stark
übertrieben.
Bereits sehr frühzeitig, noch vor Mitte der 80er Jahre, förderte die Unterhaltungsautomatenwirtschaft
auf Betreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mehrere wissenschaftliche
Studien. Insbesondere mussten (1) der Begriff des problematischen bzw. pathologischen
Spielverhaltens präzisiert, (2) Ursachen und Umfang der Problematik untersucht und (3) Präventions-
sowie Hilfsangebote entwickelt werden.
Im Laufe der Jahre wurde aus der internationalen Forschung deutlich, dass es verschiedene Risikofaktoren
gibt, die die Auffälligkeit für die Entwicklung pathologischer Formen des Glücks- und
Gewinnspiels erhöhen. Dazu gehören u.a. genetische Einfl üsse, Persönlichkeitsauffälligkeiten (z. B.
hohe Impulsivität, antisoziales Verhalten), frühkindliche negative Erlebnisse und Stressfaktoren. Pathologisches
Spielen kann z. B. Folge einer fehlgeleiteten „Selbsttherapie“ psychosozialer Störungen
sein oder Folge von Impulskontrollstörungen.
Für die weit überwiegende Mehrzahl der erwachsenen Bevölkerung (> 99 %) ist es spannend, Gewinnsituationen
zu erleben. Das Spiel dient im Rahmen der Freizeitgestaltung der Entspannung,
der Ablenkung und der Unterhaltung. Dies bestätigen drei aktuelle epidemiologische Studien
(Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung [BZgA], Institut für Therapieforschung [München],
Prof. Dr. Heino Stöver [Universität Bremen]).